April: Obstbäume jetzt veredeln

Tipps für die Veredelung von Obstbäumen

Ein Apfel am Baum
Foto: © Tkni

Der April ist ein guter Monat, um einiges im Garten zu erledigen. (Gartenarbeit im April) Auch für die Veredelung von Obstgehölzen bieten sich jetzt beste Voraussetzungen. Als einfache Methode gilt die Kopulation. Wer noch keine Edelreiser geerntet hat, muss nicht bis zum kommenden Jahr warten.

Die Veredelung: Nur verwandte Sorten vereinen

Wer einen Obstbaum veredeln möchte, verfolgt dabei meist unterschiedliche Ziele. So soll die Unterlage dafür sorgen, dass das Gewächs am jeweiligen Standort mit dem Boden kompatibel und robuster gegen Erkrankungen ist, während die hinzugenommene Sorte für reiche Ernte und leckere Früchte sorgen soll. Veredelt werden darf aber nur, was gut zusammenpasst. Es lohnt sich daher, nur gleiche Sorten miteinander zu verbinden. Bei Birnen ist auch die Veredelung einer Quittenunterlage denkbar.
Da Edelreiser bereits im Winter geerntet werden müssen, stehen einige Gartenbesitzer nun mit leeren Händen da. Das jedoch ist kein Problem. Baumschulen helfen für gewöhnlich gerne mit passenden Sorten aus. (Obstbäume veredeln für Anfänger)

Kopulation: Wie sie gelingt

Die Kopulation dient dazu, zwei Obstgehölze miteinander zu verknüpfen. Das Edelreis und die Unterlage werden diagonal angeschnitten, sodass sich lange Ovale bilden. Die Schnittflächen sollten nicht berührt und sofort nach dem Schnitt aufeinandergesetzt werden. Glatte Schnitte sind wichtig, um das Anwachsen zu fördern. Stabilisiert wird die Verbindungsstelle mit Bast und Wachs. Dann dauert es nur wenige Wochen, bis sich zeigt, ob die Maßnahme erfolgreich war. Im besten Fall treibt das Edelreis aus.
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