Verblühte Clematis: So lässt sich die zweite Blüte anregen

Verschiedene Blumen
Symbolbild: © Alexander Raths

Einige Clematis-Sorten blühen nicht nur einmal im Jahr, sondern gleich zweifach. Ganz von allein aber bildet sich die zweite Blütengeneration nicht. Wer die beliebte Kletterpflanze in seinem Garten hat, sollte daher eine wichtige Sache wissen. Bei guter Pflege und am richtigen Standort erfreut die Clematis ihren Besitzer dann im frühen Herbst noch einmal mit Farbenfreude.

Abschneiden, was verblüht ist

Die Clematis muss, um in eine zweite Blühphase zu gelangen, allen Fruchtständen beraubt werden, die nach der ersten Blüte übrigbleiben. Mit einer einfachen Gartenschere gilt es daher, im späten Juni oder bis Mitte Juli alle verblühten Blüten inklusive der beiden zugehörigen Blätter abzuschneiden. So kann die Clematis keine Früchte ausbilden und sieht sich dazu gezwungen, noch einmal zu blühen. Bei manchen Sorten sieht die zweite Generation sogar anders aus als die erste.

Clematis: Der richtige Standort

Damit die Clematis auch im frühen Herbst noch einmal schön blühen kann, muss sie sicher über den Sommer gebracht werden. Halbschattige Standorte bevorzugt die Waldrebe besonders, denn einst wuchs sie mitten im Wald, wo das Licht durch die Baumkronen fällt. Für ein gesundes Wachstum entscheidend ist außerdem auch ein beschatteter Wurzelbereich. Mit Bodendeckern oder großen Steinen halten Besitzer die Sonne von diesem empfindlichen Bereich fern.
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