Spätsommer: Warum platzen die Tomaten?

Verschiedene Tomatensorten
Foto: © thodonal

Mitte bis Ende August steht fest, dass der Sommer auch in diesem Jahr langsam auf sein Ende zusteuert. Die Nächte werden bereits ein wenig kühler und tagsüber regnet es sehr zur Freude vieler Landwirte wieder öfter. Mit Regen und sinkenden Temperaturen aber geht ein besonderes Phänomen im Garten einher: Platzende Tomaten. Was tun, wenn es passiert?

Wenn Tomaten platzen

Für Gartenbesitzer sind geplatzte Tomaten ein Ärgernis. Immerhin bleiben sie zwar genießbar, sind jedoch weit weniger schön anzusehen. Auch passiert es bei Tomaten mit Rissen schnell, dass sich ein Pilz oder ein Fäulnisbakterium einnistet, weswegen die Früchte schnell konsumiert werden sollten. Aber warum platzen Tomaten überhaupt? Dieser Frage gehen auch Experten schon seit geraumer Zeit auf den Grund und fanden heraus, dass zwischen Blattwerk und Früchten ein Zusammenhang zu bestehen scheint.
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Verdunstung und weitere Problemfaktoren

Sobald eine Tomatenpflanze Wasser aufnimmt, wird dieses nur zum Teil in die Früchte geleitet. Auch die Blätter werden versorgt und lassen überschüssige Feuchtigkeit durch Verdunstung entweichen. Nimmt eine Pflanze jedoch mehr Feuchtigkeit auf und gelingt es ihr nicht, die Verdunstung auf hohem Niveau zu halten, können die Tomaten platzen. Gartenfreunde sollten daher darauf achten, nicht zu viele Blätter zu entfernen, beim Ausgeizen sparsam vorzugehen und die Triebspitze früher auszubrechen.
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