Ein Grill für den Garten

Kohlegrills sind die beliebtesten - Foto: © LianeM

Sobald im Frühling die Tage länger und wärmer werden, steigt auch die Lust, sich im Freien aufzuhalten. Noch führt zu dieser Zeit die Gartenarbeit die Beliebtheitsskala der Aktivitäten an, aber auch Ausflüge und das einfache Faulenzen im Grünen erfreuen sich größter Beliebtheit.

Den Höhepunkt, beziehungsweise den gekonnten Abschluss eines schönen Tages, bildet jedoch oftmals der Grill. Zum Start der Grillsaison entzündet sich dann oft nicht nur die Grillkohle, sondern auch die generelle Diskussion, ob man sein Grillgut auf einem Elektro- oder Kohlegrill zubereitet.
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Welcher Grill ist richtig?

Bevor man sich überhaupt über die Ergebnisse des Grillens Gedanken macht, ist eine Beratung im Fachhandel unerlässlich.

Der Handel hält eine schier unübersichtliche Auswahl an Marken, Fabrikaten und Ausführungen beider Grillarten bereit. Angefangen beim einfachen "Wegwerfgrill", den man für kleines Geld inklusive Anzündhilfe und Kohle erwerben kann, über den praktischen Tischgrill bis hin zum Profi-Kugel-Grill, ist wirklich für jeden Anlass und Zweck das passende Modell erhältlich. Bei der Kaufentscheidung sollte jedoch nicht auf den Preis, sondern auf die Nutzung des Grills geachtet werden. Wer im kleinen Rahmen grillt, ist vielleicht mit einem Elektrogrill gut bedient, während man für größere Gesellschaften besser zu einem großen Holzkohlegrill greift. Auf ihm lassen sich zeitgleich auch große Mengen an Grillgut zubereiten.

Kohlegrill - Mit Feuer und Flamme grillen ...

Um die Diskussion zu erleichtern, bietet sich an dieser Stelle an, Vor- und Nachteile des entsprechenden Gerätes abzuwägen. Da wäre zunächst einmal der Sicherheitsaspekt: Während der Holzkohlegrill ein nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotenzial schon allein beim Entfachen der Glut birgt, ist ein Elektrogrill durch einfaches Einschalten relativ sicher. Dagegen spricht jedoch, dass das sichere Grillvergnügen in der Nähe einer Steckdose stattfinden muss, wenn man nicht im Vorfeld umständlich Kabel durch den Garten oder das Haus verlegen möchte. Hier ist der Kohlegrill wesentlich flexibler. Er lässt sich, wenn es sich nicht gerade um ein gemauertes Modell handelt, schnell und unproblematisch umstellen.

Elektrogrill - Gesund oder praktisch?

Einen Elektrogrill kann man auch in der Wohnung nutzen
Foto: © Marcus Kästner

Wie allgemein bekannt, kann das Grillen über Holzkohle aufgrund der Verbrennungsrückstände auf den Lebensmitteln auch gesundheitsschädigend sein. Dem kann man jedoch mit handelsüblicher Alufolie wirksam entgegen wirken. Beim Elektrogrill hingegen bestehen keinerlei gesundheitliche Bedenken. Überhaupt ist der Elektrogrill etwas vielseitiger, kann er doch bei schlechtem Wetter auch innerhalb geschlossener Räume genutzt werden. Zusätzlich entfällt beim richtigen Elektrogrillen Rauchentwicklung sowohl beim Anzünden als auch beim Rösten des Grillgutes selbst. Auch wenn der Qualm lästige Insekten von der Grillgesellschaft fernhält, ist das rauchfreie Elektrogrillen wohl auch der entscheidendste Vorteil gegenüber der Holzkohle. Der Elektrogrill ist deshalb besonders für das sommerliche Grillen in Wohnanlagen oder auf dem Balkon geeignet, da der qualmende Kohlegrill der häufigste sommerliche Streitpunkt zwischen Nachbarn ist.

Wo kann man einen Grill kaufen?

Fazit zum Thema Grill:
Ob und in welcher Form gegrillt wird, lässt sich bei der Abwägung der einzelnen Vor- und Nachteile schwer entscheiden. Letztlich liegt der Kauf von Grillkohle oder die Nutzung der Steckdose im Ermessen des Nutzers. Jedoch muss man bedenken, dass man sich dem Charme eines lauen Sommerabends und dem Anblick der Wärme spendenden, roten Glut nur schwerlich entziehen kann.
Text: C. v. B.

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