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Astern Krankheiten

Astern Krankheiten - z.B. Verkahlung
Astern Krankheit: Verkahlung - Foto: © Engel73 - stock.adobe.com

Krankheiten vorbeugen

In nahezu jedem Garten sind die farbenfrohen und sonnenverwöhnten Astern zu finden, denn die Pflanzen gehören zu den beliebtesten Gartenstauden. Sie zieren in den unterschiedlichsten Farben Rabatten, Inselbeete oder Schalen und Kübel auf dem Balkon und der Terrasse und zaubern mit ihrem herbstlichen Charme ein echtes Blütenmeer in den Garten. Obwohl Astern trotz ihrer unglaublichen Sortenvielfalt als sehr robust gelten, werden auch sie ab und zu von Krankheiten und Schädlingen heimgesucht.

Um die Gesunderhaltung der Astern nach bestem Wissen zu gewährleisten, muss bereits bei der Aussaat begonnen werden. Mit asternwelkeresistenten Sorten ist man bei der Gartengestaltung am besten beraten, sie werden als "welkefrei" auf der Verpackung deklariert. Die Pflanzen selbst dürfen im Beet nicht zu eng beieinander stehen, da sonst die Wahrscheinlichkeit eines Pilzbefalls erhöht ist. Auch die Wahl des Standortes ist für ein gesundes Wachstum der Astern entscheidend. Sie lieben die Sonne und benötigen einen nach Möglichkeit lockeren und durchlässigen Boden. Das Anreichern der Erde mit Humus im Frühjahr danken die Astern mit einem gesunden Wachstum und einem beeindruckenden Blütenmeer. Zudem ist das regelmäßige Teilen des Wurzelstocks mehrjähriger Astern ausschlaggebend, für starke und gesunde Pflanzen.

Krankheiten von Astern im Überblick

Im Folgenden erläutern wir einige Krankheiten und Schädlinge und erklären wie man diese erkennt und was man dagegen tun kann.

Die Asternwelke

Wenn eine bestimmte Asternkrankheit Gartenliebhabern Sorge macht, dann ist es wohl die Asternwelke. Scheinbar ganz plötzlich beginnen die Blätter der Aster zu hängen, als habe sie zu wenig Wasser erhalten. Kurz darauf werden die Blätter trotz des Gießens braun und welk - sie sterben ab. Für die Asternwelke verantwortlich ist ein Pilz mit Namen Verticillium.

Leider gibt es keine andere Möglichkeit, als die Aster samt Wurzelballen und daran hängenbleibender Erde auszugraben und über die nächsten 7 - 8 Jahre nicht wieder an die betroffene Stelle im Garten zu setzen, sondern sie an anderen wechselnden Standorten zu pflanzen. Da der Pilz normalerweise nicht auf andere Stauden übergreift, kann die leere Stelle mit einer Ersatzpflanzung versehen werden. Das Mischen der Erde mit einem Kalkstickstoff ist hier dennoch von Vorteil. Die Stängel und Blüten der betroffenen Astern indes müssen sehr kurz zurückgeschnitten werden. Achten Sie beim Astern schneiden auf sauberes Werkzeug und einen glatten Schnitt. Die abgeschnittenen Zweige dürfen keinesfalls auf den Kompost gelangen. Die Entsorgung darf ausschließlich über den Hausmüll erfolgen. Sind Ihnen diese Maßnahmen zu umfangreich, kann die Asternpflanze auch komplett vernichtet werden.

Der Echte Mehltau

Der äußerst aggressive Pilz befällt leider neben Apfelbäumen, Rosen und vielen anderen Pflanzen auch Astern. Er ist der Schreck aller Hobbygärtner. Wurden die Astern zu dicht gesetzt oder gar überdüngt, steigt ihre Anfälligkeit für den Echten Mehltau. Er ist an einem weißen Mehl ähnlichen Belag auf den Blättern, dem Stängel und den Blüten relativ leicht zu erkennen. Betroffene Triebe müssen vollständig zurückgeschnitten werden und dürfen keinesfalls auf den Kompost gelangen, da eine Ausbreitung über den Humus im gesamten Garten möglich ist. Ausschließlich geeignete Fungizide aus dem Fachhandel können den Echten Mehltau dauerhaft bekämpfen. Vorbeugend hilft das Sprühen von Ackerschachtelhalmtee.

Das Verkahlen von Astern

Das Phänomen des Verkahlens ist bei vielen hochwachsenden Stauden bekannt. Im Dickicht der Stängel bekommen die unteren Blätter kaum Licht. Die Pflanze reagiert darauf, indem sie die bodennahen Blätter abstößt. Dies ist eine ganz natürliche Schutzfunktion der Pflanze. Die Folge sind jedoch verkahlte Stängel, auf denen dennoch ein wahres Blütenmeer im oberen Bereich gedeiht. Um die unteren blattleeren und unansehnlichen Stellen zu kaschieren, empfiehlt sich eine Gruppenbepflanzung mit niedrigeren Stauden wie etwa Fetthenne oder Phlox, Schleierkraut und Storchenschnabel.

Schädlinge auf Astern bekämpfen

Mit Schädlingen hat die Aster nur sehr selten zu kämpfen, sie gilt eher als wohlwollend für Nützlinge. Sollten sich dennoch Schädlinge an der Aster gütlich getan haben, dann sind es in erster Linie Blattläuse und Schnecken.

Wer also die Astern im Garten gut pflegt und regelmäßig auf Astern Krankheiten überprüft, wird lange Freude an diesen wundervollen Blumen haben.

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