Frühjahrsblüher Narzissen

Narzissen im Garten
Narzissen sind vor allem zu Ostern beliebt
Foto: © Tanouchka

Narzissen haben grüne, spitze, schmale Blätter. Die glockenförmigen Blüten sitzen an einem geraden Stängel. Die Blüten können entweder einfarbig oder auch zweifarbig, gefüllt oder ungefüllt sein. Je nach Sorte blüht die Narzisse in den Monaten März, April oder Mai. Wer die Arten sorgfältig auswählt, hat also über mehrere Wochen immer frische Narzissen im Garten und in der Vase.

Narzissen pflanzen

Narzissen gehören zu den Frühjahrsblühern, die recht früh im Herbst in den Boden gesetzt werden sollten. Ideal ist der September. Dabei ist zu beachten, dass die Narzissen recht tief in den Boden gesetzt werden. Die Pflanztiefe sollte 20 Zentimeter betragen. Eine andere Faustregel besagt, dass über der Spitze der Zwiebel noch zehn Zentimeter Erde sein sollten. Narzissen werde am besten in Gruppen gepflanzt, wobei ein Pflanzabstand von zwölf bis 15 Zentimetern eingehalten werden sollte.

Die Pflege von Osterglocken

Die Narzisse bevorzugt einen nährstoffreichen, wasserdurchlässigen Boden in sonniger Lage. Allerdings gedeiht sie auch auf anderen Böden und im Schatten relativ gut. Narzissen gehören zu den Blumen, bei denen der Gärtner keine Angst um die Zwiebeln haben muss, wie das zum Beispiel bei den Tulpen der Fall ist. Die Narzissen verfügen über bestimmte giftige Substanzen, die für Wühlmäuse alles andere als attraktiv sind. Deshalb kann sich der Hobbygärtner, einmal gepflanzt, viele Jahre an der Blütenpracht seiner Narzissen erfreuen.

Nach der Blütezeit

Nach der Blüte sollte mit dem Abräumen des Laubes so lange gewartet werden, bis dieses welk am Boden liegt. Wer Narzissen in der Vase mit anderen Frühjahrsblühern kombinieren möchte, sollte sie vorher einige Stunden gesondert in ein Gefäß mit Wasser stellen. Direkt nach dem Schnitt geben die Stängel nämlich eine schleimige Substanz ab, die zum raschen Verwelken der anderen Blumen führen würde.

Die Vielfalt der Narzissen

Narzissen werden in den Farbgebungen Weiß, Hellgelb oder leuchtend Gelb angeboten. Im Volksmund ist bei den gelben Narzissen auch die Bezeichnung Osterglocke gebräuchlich. Je nach Sorte können die Narzissen eine Größe von 30 bis 50 Zentimeter erreichen. Dabei gibt es Exemplare mit kleinen Blüten, die sich gleichermaßen hervorragend zum Pflanzen in Töpfe oder in der Nachbarschaft zu Krokussen auf der Frühlingswiese eignen. Großblütige Narzissen, die sehr hoch werden, sollten im Beet eher im Hintergrund gepflanzt werden, damit die kleinen Frühjahrsblüher nicht verdeckt werden.
Text: B. L.

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