Die Astilbe im Garten

Astilben im Garten
Sehr ausgefallen sind Astilben im Garten
Foto: © Galina Moiseeva

Astilbe ist der lateinische Namen für die so genannten Stauden der Sorte Prachtspiere. Das Aussehen der Astilben ist sehr ausgefallen, denn sie bestechen vor allem durch ihre federartigen Blütenrispen in den Farben weiß, rosa und rot, neuerdings auch blau. Sie bringen sehr schöne Farbakzente in den halbschattigen bis schattigen Gartenbereich. Die Höhe der Prachtspiere variiert je nach Sorte und kann von 40 Zentimeter bis 120 Zentimeter gehen.

Die Astilbe kommt ursprünglich aus Ostasien. Vor allem in Japan, Indonesien, Neuguinea und im Himalya ist die Pflanze zu finden. Eine Astilbenart ist in Nordamerika beheimatet. Astilben wachsen vorzugsweise im Wald an Bächen und Flüssen.

Tipps für Astilben

Aber wann und wie pflanzt man Astilben richtig? Was ist bei der Pflege zu beachten?

Bevorzugter Standort der Astilbe

Am wohlsten fühlen sich die besonders attraktiven Stauden immer in der Nähe von Hostien. Die Astilben sind winterharte Stauden, die auch als Kübelpflanzen kultiviert werden können. Beim Standort ist zu bedenken, dass die Astilben besonders im halbschattigen und schattigen Bereich gut gedeihen. Sie benötigen in der Regel sehr wenig Sonne. Was bei der Pflege unbedingt beachtet werden sollte, ist der Boden, den die Pflanzen benötigen. Dieser Boden muss sehr humusreich sein und ebenso für ausreichend Feuchtigkeit sollte immer gesorgt werden. Die besonders schönen Pflanzen vertragen auch ein gewisses Maß an Staunässe, aber keinen Tiefschatten. Weiterhin sollten Liebhaber dieser Pflanzen bedenken, dass sie keine Mittagssonne vertragen, in diesem Fall würde die Pflanze absterben. Ganz besonders sollte darauf geachtet werden, dass alle Astilben keine trockenen Standorte lieben und vertragen, diese gelten als absolut ungeeignet.

Pflege der Astilbe

Weiter ist bei der Pflege zu beachten, dass die Pflanzen alle drei bis vier Jahre geteilt werden sollten. Diese Maßnahme wird notwendig, um ihre Wuchskraft zu erhalten, das sollte stets im Frühjahr geschehen. So kann die Astilbe auch vermehrt werden, dies ist am einfachsten und macht keinerlei Probleme. Die Pflanzerde sollte grundsätzlich mit ausreichend Kompost oder Torf vermengt werden. Die Astilbe ist bei schon erwähnter Staunässe sehr anfällig für den Mehltau. Ebenfalls ist zu bedenken, dass noch sehr junge Pflanzen nach der Vermehrung anfällig für Nachtfröste sind. Als Schnittblume ist die Astilbe ebenfalls zu verwenden, allerdings verwelkt sie schnell, wenn nicht täglich das Wasser in den Vasen ausgewechselt wird.
Text: B. L.

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