Lupinen im Garten

Lupinen im Garten
Lupinen im Garten setzen besondere Akzente
Foto: © eddy02

Der lateinische Namen ist Lupinus, botanisch bezeichnet sie der Pflanzenexperte als Lupinus polyphyllus. Die Lupinen sind sehr alte und ebenso beliebte Blütenstauden und gehörten in den früheren Zeiten in jeden so genannten Bauerngarten. Ein Schmetterlingsblütler der besonderen Art, der zu der Familie der Hülsenfrüchte gezählt wird. Die Gattung der Lupinen wird auf 200 Arten geschätzt, hierunter befinden sich Einjährige und Stauden, die entweder immergrün oder halbimmergrün sein können.

Die Gartenlupinen sind immer mehrjährige Blütenstauden. Sie können eine Wuchshöhe von immerhin 120 Zentimetern erreichen und sind besonders geeignet als Solitärpflanze, werden aber vermehrt in der Rabattenbepflanzung eingesetzt. Das Blatt einer Lupine ist etwas ganz besonderes und auch sehr attraktiv. Es ist schildförmig angeordnet und besteht aus mehreren Einzelblättchen. Diese wiederum sind in Lanzettenform angeordnet. Auf der Unterseite der lanzenartigen Blättchen befindet sich eine feine Behaarung.

Auch die Blüten der Staude Lupine sind ganz besonders attraktiv und im Blumenbeet ein absolutes Highlight. Die Blüten erscheinen von Juni bis in den Oktober hinein in den Farben weiß, rosa, rot, gelb und ganz besonders schön in blau. Es handelt sich hierbei um eine aufrechte Blütentraube. Die Pflanze neigt zu sehr starker Bildung von Samen, die allerdings giftig sein können.

Tipps zum Lupinen pflanzen und pflegen

Aber wann und wie pflanzt man Lupinen richtig? Was ist bei der Pflege zu beachten?

Pflege der Lupine

Zur Pflege kann gesagt werden, dass die Blüten sofort nach Samenbildung abgeschnitten werden sollten, dann erfolgt eine erneute Blühphase und der Gärtner kann sich noch einmal an den herrlichen Blüten der Lupinen erfreuen. Lupinen sind sehr schöne Schnittblumen, die sich ebenfalls in der Vase recht lange frisch halten. Wer die schönen Blüten der Lupine nicht im heimischen Wohnzimmer haben möchte, kann gewiss sein, dass sich die Lupine als ideale Nahrungsquelle für alle heimischen Nutzinsekten anbieten wird. Hummeln und Bienen sind bevorzugte Gäste auf den Lupinenblüten.

Standort der Lupine

Beachten sollten Gartenfreunde, dass die Lupine ein Pfahlwurzler ist und im älteren Stadium der Pflanze ein Umpflanzen kaum noch möglich ist. Die Pflanzen können bei guter Pflege bis zu acht Jahre alt werden. Wichtig hierbei ist, dass die Lupine einen sonnigen Standort mit einem durchlässigen und sehr leicht sauren Boden bevorzugt. Schwere Böden, die auch zu nährstoffreich sind, verschmäht die Lupine rigoros. Ihre Vermehrung erfolgt immer durch Aussaat, die im Frühjahr erfolgen sollte.
Text: B. L.

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