Obstbäume im Garten

Obstblüte
Obstbäume in der Blüte
Foto: © SibylleMohn

Gesundes Obst aus dem eigenen Garten gehört zu den schönsten Freuden des Gärtners. Kein Garten kam früher ohne Apfelbaum, Birnbaum oder Kirschbaum aus. Eine Zeit lang galt das Pflegen eines Obstbaumes im Garten als zu aufwendig, sodass viele Menschen lieber auf andere Pflanzen auswichen.

Doch mittlerweile wissen im mehr Gärtner die Vorteile von Obstbäumen im Garten zu schätzen. Neben dem frischen Obst, das sie hervorbringen, spenden die Bäume im Sommer Schatten und sorgen im Frühling für wahre Blütenträume.

Infos und Tipps für Obstbäume:

Obstbäume auch für kleine Gärten

Obstbäume lassen sich auch in kleinen Gärten halten. Spalierobst heißen die Bäume, die extra für schmale Rabatten oder an Wänden gezogen werden. Sie brauchen nur wenig Platz und liefern doch viele gesunde Früchte.

Wer etwas mehr Fläche für den Obstanbau zur Verfügung hat, ist mit Obstbäumen in Buschform gut beraten. Die Büsche werden nicht ganz so hoch und breit wie normale Obstbäume. Sie lassen sich durch ihre geringere Höhe leichter abernten. Ideal ist es natürlich, wenn der Garten so groß ist, dass mehrere Obstbäume darin Platz finden. Der Gärtner kann dann alle Früchte selbst anpflanzen, die er gern mag. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass nur so viele Obstbäume gehalten werden, dass Ernte und Verarbeitung noch zu schaffen sind. Dass das Obst am Baum verfault oder ungenutzt als Fallobst am Boden liegt, sollte besser vermieden werden.

Zu den beliebtesten Obstbäumen gehören Apfel, Birne, Kirsche und Pflaume. Sie lassen sich in jedem Garten ziehen und bringen bei richtigem Standort und guter Pflege viele schöne Früchte hervor. Je nach Geschmack und Vorliebe können verschiedene Arten gezogen werden, die nicht alle zur selben Zeit reif werden. Anderenfalls kann es im Herbst schon recht stressig werden, wenn die Äpfel und Birnen zentnerweise geerntet und verarbeitet oder gelagert werden müssen.

Gesunde Vitaminspender - Obst aus dem eigenen Garten

Apfelbäume
Apfelbäume gehören zu den häufigsten Obstbäumen in
deutschen Gärten / Foto: © Miredi

Der Apfelbaum ist der beliebteste Baum in deutschen Gärten. Äpfel lassen sich von August bis spät in den Herbst hinein ernten. Vom Augustapfel, auch Klarapfel genannt, der schon im letzten Sommermonat verzehrt werden kann, bis zum Boskop, der ein echter Winterapfel ist, reicht die Palette. Birnen schmecken sehr gut, doch ist ihre Haltbarkeit begrenzt. Zur Auswahl stehen sehr süße und saftige Sorten, aber auch recht harte und säuerliche Früchte lassen sich anbauen. Die bekannteste Sorte ist die Williams Christ Birne.

Ernten vom Sommer bis zum Wintereinbruch

Im Spätsommer reifen Kirschen. Leider sind sie nicht lange haltbar und müssen entweder sofort nach der Ernte verzehrt oder aber durch Einkochen oder Einfrieren haltbar gemacht werden. Süßkirschen lassen sich bereits im Frühsommer vom Baum pflücken. Sehr säuerlich sind Schattenmorellen, die später reifen und sich gut zum Einkochen eignen. Pflaumen werden in Zwetschgen und Pflaumen unterschieden. Pflaumen sind dabei rundlicher und etwas süßlicher und können im Herbst gepflückt werden.
Text: K. L.

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